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Rückblick: 7. Deutscher Hotelimmobilien-Kongress 2015

7. Deutscher Hotelimmobilien-Kongress - hcb - 2015
Beim 7. Deutschen Hotelimmobilien-Kongress am 25. und 26. Juni 2015 im Hotel Atlantic Kempinski drehte sich alles um Standorte, Marken und Konzepte. Denn bei ausländischen und inländischen Investoren stehen Hotelimmobilien derzeit hoch im Kurs.

Betreiber, Projektentwickler und Investoren diskutierten, präsentierten und tauschten sich dazu aus, welcher Markt am stärksten wächst, wie man den Wert eines Hotels langfristig sichert und welche Standorte, Marken und Konzepte Erfolgsgaranten sind.

Am ersten Kongresstag übernahm unser geschäftsführender Gesellschaft, Olaf Steinhage, den Vorsitz und ließ es sich nicht nehmen, die kleinen Geheimnisse der Branche und der Topreferenten auf eine nette Art zu hinterfragen. „Das macht nicht nur Spaß, sondern oft auch den Unterschied, wenn es darum geht, den Dingen auf den Grund zu gehen!“, so Steinhage.

Unser Prokurist, Jan Winterhoff  widmete sich in seinem Vortrag der Frage, wie Projekte Marken finden bzw. welche Standorte zu welchen Konzepten passen.  Er fand dazu folgende, zusammenfassende Antwort:

„Es drängen zum einen viele neue Produkte auf den Markt, zum anderen expandieren aber auch bestehende und etablierte Produkte weiter. Das führt dazu, dass es insbesondere in A-Lagen zu einem Wettbewerb um die besten Standorte kommt. Dabei ist die zentrale Lage nicht mehr nur der Grand-Hotellerie vorbehalten, denn aus immobilienwirtschaftlicher Sicht sind auch Budget Hotels starker Marken für Investoren und Projektentwickler immer interessanter. So kommt es, dass auch Budget-Produkte vermehrt in A-Lagen zu finden sind (Beispiele: Motel One City West, ibis Hotel Alster, Generator Hostel Hamburg Hauptbahnhof).“

Insgesamt haben wir unter anderem folgende Informationen aus den zwei Kongresstagen mitgenommen:

  • 2014 wurden Hotels im Wert von 3 Mrd. Euro ge- bzw. verkauft, was einen Anstieg von 80% gegenüber dem Vorjahr ausmacht; in 2015 haben bereits 1,5 Mrd. den Besitzer gewechselt
  • Investiert wird vor allem in A-Lagen in Metropolen und vor allem im 3- und 4-Sterne-Segment
  • Was Investitionen in Hotelimmobilien angeht, sind Banken offener als noch vor ein paar Jahren; dennoch stehen sie neuen (unerprobten) Konzepten nach wie vor kritisch gegenüber; ausschlaggebend sind immer die Lage und ein guter Standort, ebenso wie eine Anfangsrendite von mindestens 6%
  • Insgesamt ist ein hohes Angebotswachstum zu verzeichnen; München führt mit +8,8% bzw. +4.000 Betten in den nächsten zwei Jahren die Liste an; Frankfurt, Hamburg und Berlin liegen bei über fünf Prozent, Düsseldorf bei über vier Prozent;
  • Auch Sekundärstandorte holen auf, zum Beispiel Nürnberg und Stuttgart
  • Ausschlaggebend für das starke Bettenwachstum sind insbesondere die Franchise-Modelle der großen Ketten
  • Gleichzeitig ist die Übernachtungsnachfrage weiterhin steigend; München, Hamburg und Berlin gehören zu den Top15 in Europa;
  • Durch das für die nächsten Jahre prognostizierte, positive Wirtschaftswachstum in den europäischen Quellmärkten ist auch weiterhin mit einer steigenden Nachfrage zu rechnen

 

PS: Sie haben Jan Winterhoffs Präsentation verpasst oder möchten noch einmal einen Blick hineinwerfen? Kein Problem! Sie steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:
Präsentation Jan Winterhoff beim 7. Deutschen Hotelimmobilienkongress 2015

PPS: Mehr Informationen zum Kongress finden Sie auf der Homepage der Conference Group. Und hier haben wir noch einen Artikel aus der Welt online verlinkt, der ein paar Ergebnisse vom Hotelimmobilienkongress aufgreift: Eine Milliarde Euro für neue Hotelprojekte in Hamburg

 

 

 

 

 

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