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Tipptopp: Ferienhotellerie Deutschland

Anfang Juli kam die neueste Ausgabe der Cost & Logis CheckUp heraus, in der hcb wie in den letzten Jahren den Markt der Ferienhotellerie vorstellte. Um den stand es auch in 2014 wieder sehr gut.

Einige der Ergebnisse unserer Analyse haben wir hier für Sie zusammengefasst:

  • Deutschland verzeichnete mit 224,1 Mio. Übernachtungen in 2014 zum fünften Mal in Folge einen Rekord (+13,0 Mio. bzw. +3% gegenüber dem Vorjahr); dabei gab es sowohl bei Gästen aus dem In- als auch aus dem Ausland einen Zuwachs
  • Die Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer hielten sich stabil auf etwa 70 Mio., die von knapp 55 Mio. deutschen Reisenden (ab 14 Jahren) unternommen wurden
  • Die Gesamtausgaben für Urlaubsreisen waren 2014 mit 67 Mrd. so hoch wie nie; die Ausgaben pro Person und Urlaubsreise sind im Vergleich zum Vorjahr von 906 € auf 958 € wieder gestiegen
  • Deutschland ist wiederholt das beliebteste Reiseland der Deutschen: knapp 30% der Urlaubsreisen gingen ins Inland; auf den nächsten Plätzen folgten Spanien (13,5%), Italien (7,8%), die Türkei (7,0%) und Österreich (4,8%)
  • Innerhalb Deutschlands stieß Mecklenburg-Vorpommern (6,0%) Bayern (5,9%) vom Thron, die Plätze drei bis fünf blieben zu 2013 unverändert mit Schleswig-Holstein (4,2%), Niedersachsen (4,0%) und Baden-Württemberg (2,6%)
  • Bei der Verteilung der Übernachtungen auf deutsche Urlaubsgebiete verzeichnete insbesondere die Ostsee einen hohen Zuwachs (+8,3% gegenüber 2013) – hier scheinen die Angebotsverbesserungen und Marketingmaßnahmen Früchte zu tragen
  • Städtetrips sind weiterhin auf dem Vormarsch, allerdings mit durchwachsener Dynamik
  • Bei rund 48% der 70,3 Mio. Urlaubsreisen im In- und Ausland wählten die Deutschen Hotels und Gasthöfe; im Inland lagen wie in den letzten Jahren Ferienwohnungen deutlich vorne bei der Wahl der Unterkunft, aber die Hotellerie gewinnt weiter an Bedeutung
  • Deutschland ist zum zweitgrößten Markt für Hochseekreuzfahrten aufgestiegen: in 2014 unternahmen 1,77 Mio. Deutsche eine Kreuzfahrt – 2013 waren es noch 1,69 Mio.; innerhalb von zehn Jahren hat sich das Passagieraufkommen mehr als verdreifacht

Weitere Daten zum deutschen Ferienhotelleriemarkt – unter anderem die größten Anbieter von Ferienhotels in Deutschland oder die interessantesten Eröffnungen der letzten und kommenden Monate – sowie ein aufschlussreiches Interview mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, Herrn Karl J. Poker, finden Sie in unserem Beitrag in der CheckUp 2015 der Cost & Logis.


(Quelle: LL&J Verlag)

Borrow, rent, share: The potpourri of the sharing economy

Sharing Economy in the hotel industryDas Potpourri der Sharing Economy und die Auswirkung dieser auf die Hotellerie sind derzeit in aller Munde. Auf dem IHIF 2015 haben wir das Thema mit der Fragestellung „How the sharing economy is changing the face of the hotel industry and why you need to be part of it!”  im Rahmen einer Diskussionsrunde näher beleuchtet. Fazit: Der neue “shareconomic” Trend treibt ohne Frage auch die touristische Entwicklung heftig voran! Kann die Hotellerie da überhaupt noch mithalten? Was sind die Chancen? Und wie greift man am besten und am erfolgreichsten nach ihnen?

In dem White Paper „Collaborative Consumption cross-examined: How the sharing economy is changing the face of the hotel industry“ haben wir diese und weitere Fragen analysiert. Den kompletten Artikel finden Sie hier – hcb Commentary: Sharing Economy – folgend einige Auszüge aus dem Paper:

The Sharing Economy is an ideal case of how technology has created a market that has never been – at least a thriving – market place before. In fact, the travel sharing economy has existed for many years, but now has been drastically transformed by technological advancements. This is also represented in the estimated worth of the economy, which has been predicted to lie at $26 billion (The Economist, 2013)

Despite of this and needless to say, the hotel industry is part of the collaborative consumption evolution, which has challenged and altered the industry and will continue to do so in the future. Considering that travelers between the ages of 18-34 will make up 76% of room nights in six years’ time in Marriott hotels, according to a senior executive at the hotel chain (Ferguson, 2014), it will be vital to participate and contribute to the shareconomy as well as plan hotels accordingly, as this generation embraces it! Therefore, this commentary will look at the sociological, technological and economic shareconomy drivers through a hospitality lens in order to assess in how far the sharing economy is changing the face of the hotel industry

…This strategy is most apparent on their [airbnb] website, where they do not only offer apartments, but also a neighborhood guide that assists the searcher finding an appropriate surburb to live in. The user cannot only filter by parameters such as public transport connection or tourist attractions, but also unusal, more emotional criteria like “favored by Berliners“ or “trendy“. Airbnb is not the only company that has gained a great knowledge about the modern traveler and their needs and wants. Expedia, for example, has realized that tours and activities are becoming a vital aspect for the travelling nomad in the shareconomy. As a response they launched the video travel blog “The Germanness” in Germany in the end of 2014…

…That trust is the capital of the 21st century has also been identified by IHG, who published their trend report in January 2015 with the title “Building Trust Capital: The new business imperative in the Kinship Economy”…[…] Nonetheless, there still are a great number of hotel websites without trust-enhancing buttons or visuals, such as testimonials of guests or review sites, secure payment buttons or a hotel director’s or chef’s personal address to the website‘s guest. In fact, IHG was one of the first hotel companies to launch guest ratings and reviews on their brand websites in 2013…

…How can hotels participate in this economy and utilize its vibe? With “open-lobby concepts” for example – a liaison between lobby, bar and restaurant. We are seeing the check-in counter disappearing and a hotel employee picking up the guest at the door, greeting him and sitting down with him on the sofa to do the check-in on a tablet. 

…in order to approach the future tech-savvy guest, an authentic and holistic corporate identity will be necessary (Kirig & Eckes, 2015). A scan through the slogans, taglines or descriptions of highly successful hotels and hotel chains worldwide manifests that the concepts of personalization, communitarian spirit and localization have arrived in the communication strategy…

So… are you fit for Generation “Share”? Ask yourself the following questions:

got the local flavor?
how is trust currently generated?
open-lobby concept possible?
how about co-working space?
corporations with shareconomic businesses feasible?
crowd-funding for the next refurbishment?

More information wanted? Contact us!

Wellness im Hotel – Trendfeld? Cash cow? Profitcenter?

Erinnern Sie sich? Vor einigen Monaten haben wir Sie gebeten, an einer Umfrage zu den Anforderungen potentieller Gäste an Wellnessbereiche in Ferien-, Stadt- und Wellnesshotels in Deutschland teilzunehmen. Zu diesem spannenden Thema schrieb unsere ehemalige Praktikantin Miriam Ryppa ihre Bachelorarbeit – wir freuen uns, Ihnen heute einige ausgewählte Ergebnisse präsentieren zu dürfen!

Mit einer jährlichen Wachstumsrate von 3.9% kann die Wellness-Industrie als aufstrebender Markt bezeichnet werden – obgleich oft geprägt durch austauschbare Produkte und ausgeprägten Wettbewerb. Innerhalb Deutschlands Bundesländern sind Hotels mit Wellness-Einrichtungen sehr unterschiedlich vertreten, mit Bayern an der Spitze:

Wellnesshotels in Deutschland (hcb)

Doch welche Zielgruppen können mit Wellness-Konzepten angesprochen werden? Und vor allem, wie groß ist der Markt in Deutschland wirklich?

Hierzu untersuchte Miriam den Markt unter anderen nach psychografischen Merkmalen mithilfe der Sinus Milieus. Fünf von zehn Milieus, welche Wellness-Aktivitäten bereits in Ihren Alltag integrieren, wurden genauer unter die Lupe genommen:

Sinus Milieus_Ryppa (hcb)

Deutlich machte die Untersuchung auch, dass sich die Anforderungen an Wellnessbereiche zwischen der Ferien-, Stadt- und Wellnesshotels von Konzept zu Konzept unterscheiden. Dennoch konnte Miriam Erfolgsfaktoren identifizieren, die allgemein gültig anwendbar sind:

  • Schaffen eines Erlebnisraums in Kombination mit spezialisierten Angeboten
  • zeitgemäßes Design
  • eine ganzheitliche Herangehensweise an das Konzept und die Ausstattung im Wellness-Bereich
  • Fokus auf nachhaltige Wellness-Anwendungen
  • Miteinbeziehung der Trends „Zurück zu den Wurzeln“ und Work-Life-Balance
  • deutlich großzügigere Zimmergrößen (qm²) zur optimalen Entspannung
  • ausgefeiltes Lichtkonzept (zum „Wohlfühlen“)
  • Investition in qualifiziertes Personal

Spannende Ergebnisse, für welche wir Miriam danken!

Grafische Darstellung: hcb 

Quellen: The Relax Guide, 2013; Sinus Institut, 2013

 

hcb im Firmenverzeichnis unter hotelbau.com

Erstmals in diesem Jahr veröffentlichte das Fachmagzin “hotelbau” ein Auftraggeber-Kompendium mit Hotel-Beratungsunternehmen für Development/Real Estate, Operations, Recht, Spa & Wellness, Marketing/Public Relations. Das Sonderheft wurde als Beilage zur Ausgabe 6/2013 der “hotelbau” herausgegeben und soll fortan einmal jährlich erscheinen.

Ziel des Kompendiums ist es, all jenen, die sich mit Hotelimmobilien befassen und dabei auf externes Knowhow angewiesen sind, ein “hilfreiches Werkzeug” zur Auswahl geeigneter Partner (zum Beispiel hcb!) an die Hand zu geben.

Über das Heft hinaus bietet übrigens auch die Online-Datenbank auf www.hotelbau.com ein Tool zur Suche nach passender Unterstützung. Klar, dass hcb auch dort zu finden ist!

 

“Design oder Sein”: Olaf Steinhage im neuen AHGZ Magazin “HotelDesign”

Das neue AHGZ-Magazin “HotelDesign” vom Stuttgarter Matthaes Verlag, das erstmalig am 3.11. als Beilage zur AHGZ herauskam,  ist wirklich gelungen – und das sagen wir nicht nur, weil auch ein Beitrag von hcb enthalten ist!

Im Editorial wird das Konzept des Magazins von Svenja Alberti auf den Punkt gebracht:

“Wir wollen Ihnen damit einen Überblick über die faszinierendsten Designhotels und Hoteldesigns geben, die wichtigsten Trends bei Lifestyle und Konzeption vorstellen, konkrete Hilfestellung für die tägliche Arbeit im Betrieb anbieten und vor allem wertvolle Anregungen vermitteln. (…) Wichtiger Bestandteil unseres Magazinkonzepts sind Gastbeiträge von anerkannten Branchenkennern.”

Olaf Steinhage beschreibt im Praxisteil “Projektmanagement”, wieso ein gutes, professionelles Projektmanagement das A und O bei der Entwicklung neuer Hotels ist.

Falls Sie das AHGZ-Magazin noch nicht kennen: es gibt eine “HotelDesign”-Online-Blättervariante.

Einen Auszug mit dem Beitrag von Olaf Steinhage können Sie außerdem hier als PDF herunterladen:
“Design oder Sein”, Olaf Steinhage im AHGZ-Magazin HotelDesign, Ausgabe 1

Viel Spaß beim Lesen!

Kompendium der Hotelimmobilie

Seit dem 14.06.2011 ist das große Nachschlagewerk, das sich explizit mit der Hotelimmobilie befasst, offiziell erhältlich und kann unter anderem im Online Shop der Immobilien Zeitung erworben werden.

Das Komendium setzt sich aus Fachbeiträgen verschiedener Experten aus der Hotelimmobilienbranche zusammen. “In ihm sollen, über die Darstellung von Fakten und Problemen sowie Methoden zu ihrer Lösung hinaus, alle Aspekte des Lebenszyklus einer Hotelimmobilie und sofern spezifisch auch deren internationale Dimension und ökologische Bedingungen und Konsequenzen aufgezeigt werden.”

Olaf Steinhage zeigt dabei in Kapitel 3.5 die Besonderheiten von Resorts und Ferienhotels auf.

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