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kategorie: Inspiration (10)

In 24 Tagen ist Weihnachten!

…noch auf der Suche nach einer abgefahrenen, seelenruhigen, aufregenden oder bitterkalten Unterkunft? Wir haben auf airbnb nach “Absteigen” für diejenigen gesucht, die was ganz Besonderes an Heiligabend erleben wollen!

Ab 128 Euro pro Nacht könnte man zum Beispiel in diesem wundervollen Chalet in den französischen Alpen die kommenden Wochen verbringen:

Lieber im Iglo in den Alpen? Dann passt dieses airbnb Iglo-Apartement in La Plagne wohl besser:

Polarlichter sehen und auf Island-Ponies reiten? Das kann man in diesem abgeschiedenen Haus:

…ansonsten bleibt natürlich immer das gemütliche zu Hause, ein Trip nach Berlin oder der Flug in den warmen Süden!

Mama Shelter Hotels – Design-Tempel von Philippe Starck

In unserer ersten hcb view stellten wir Ihnen kurz das Mama Shelter  in Paris vor. Mit der Neueröffnung des Mama Shelter Bordeaux im Dezember 2013 betreibt die junge Hotelkette nun insgesamt fünf Hotels. Es gibt die Mama Shelters, die Initiator Serge Trigano (aus der Familie der Club-Med Gründer) gerne auch als „urbane Kibbuze“ bezeichnet, in Marseille, Istanbul, Lyon und Bordeaux. Individuell und verrückt empfangen die Mama Shelters die Gäste mit dunklen Betonwänden, Graffiti-Schmuck an den Wänden, und individuellem Design, wie zum Beispiel neongelben Tischkickern oder bunten Schwimmreifen über der Bar. “Weder Luxus, noch Kette oder Low-Cost. Einfach von Mama.” So und nicht anders beschreibt Trigano das Konzept.

Das erste Mama Shelter eröffnete 2008 im 20. Arondissement in Paris – weit ab vom Schuss, mit einer Investitionshöhe von € 25 Millionen. Die Büro-ähnliche Außenfassade täuscht. Im Inneren erwartet den Gast ein ausgeklügeltes Zusammenspiel von coolen Details, schwarzen Wänden, und genau dem richtigen Quäntchen Individualität, designt von Philippe Stark. Zudem ist jedes der 172 Zimmer mit eigenem iMac Multimediacenter ausgestattet.

Auch ist die Zusammenstellung des Personals außergewöhnlich – manche sind Schulabsolventen, andere kommen direkt von der Straße. Überaus motiviert sind sie alle.

Design-Hotels mit sozialem Anspruch? Wir finden das spannend!

 PS: Mit etwas Glück kann ein Alleinreisender ein Zimmer schon ab 79 Euro buchen.

Bildquellen: mamashelter.com

1000 Spiegel, 1000 Nächte

PopUp-Hotel mal anders: der „La Kiss Room“ im Hinterzimmer der famosen Café-Bar „La Perle“ im Stadtteil Marais in Paris. Für 750 Euro kann man in dem 10 qm großen Raum übernachten. Nein, wir haben uns nicht verschrieben. Für das Geld würden Sie sich lieber ein Luxuszimmer im 5-Sterne-Haus gönnen? Wie Sie meinen. Aber dafür übernachten sie im „La Kiss Room“ schließlich auch gleichzeitig in einem Kunstwerk des Designers Mathias Kiss, der z.B. auf der letzten Art Miami/Basel ausstellte. Und außerdem ist der Name doch so schön…!

1000 Spiegel brachte Kiss in dem Raum an, alle so angeordnet, dass Licht und Reflektion die Illusion einer unfassbaren Weite vermitteln. Unendlich viel Platz und doch Intimität – für den Designer der ultimative Luxus. Zur 40. International Fair of Contemporary Art (FIAC) Ende Oktober wurde das außergewöhnliche Ein-Zimmer-Hotel eröffnet. Wer es mal ausprobieren will, sollte bald buchen, denn nach 1.000 Nächten ist „La Kiss Room“ schon wieder Geschichte.  Je nach Nachfrage ist die Übernachtung übrigens auch mal teurer als 750 Euro.
Oh – und keine Sorge, Sie werden von dem Bar-Lärm draußen nichts mitbekommen. Der kommt nicht an der guten Schallisolierung vorbei, heißt es. Da können Sie vom Bartresen also buchstäblich direkt ins Bett fallen und in Ruhe schlummern…

Lukullische Verführung beim “Street Food Thursday” in der Markthalle Neun

Als wäre das kulinarische Angebot in Berlin nicht schon groß genug, hat sich die Qual der Wahl seit April noch einmal erhöht. Dürfen wir vorstellen: der Street Food Thursday in der Markthalle Neun in Kreuzberg, der schon lange kein Geheimtipp mehr ist. Ein kleiner hcb Team-Ausflug führte uns am letzten Donnerstag genau dorthin!

121 Jahre hat die ehrwürdige Halle in der Eisenbahnstraße bereits auf dem Buckel. Der Architekturfan in uns erfreute sich an der schönen Deckenkonstruktion mit unzähligen Sprossenfenstern, die viel Licht ins Innere lassen.

Der Gourmet in uns hingegen wusste gar nicht, an welchem Stand er zuerst Halt machen soll, so viele verführerische Düfte lagen in der Luft. Von Burgern, Currywurst und Käsespätzle über Wildschwein, Pie, heiß geräucherten Lachs, italienische Antipasti und Austern –  das Feinschmecker-Angebot war äußerst umfangreich. Gegen den Durst bei den heißen Temperaturen gab es Bio-Limonaden, Smoothies und frisch gepresste Säfte – ein Gläschen köstlichen Weins mussten wir dann aber doch noch probieren! Auch die Naschkatzen unter uns kamen auf ihre Kosten: fabelhaftes Bio-Eis, Frozen Yogurt oder vielleicht doch lieber ein Stückchen verlockender Philly Käsetorte?

Bei dem einen oder anderen Stand war der Andrang so groß, dass man schon ein wenig Wartezeit auf sich nehmen musste. Aber selbst die hungrigsten Besucher unter uns standen für ihr kulinarisches Highlight geduldig in der Schlange, um es dann auf einer der Bierbänke genüsslich zu verspeisen. Uns läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, wenn wir daran denken…!

 

Von Camping zu Glamping

„Camping ist ein zum Zwecke der Erholung im Freien geführtes Leben mit zeitweiligem Aufenthalt in einer transportablen und vom Benutzer selbst mitgeführten Unterkunft.“ (Brockhaus)

Galt Camping in den 90er Jahren noch als spießig, ist durch Megatrends wie Neo-Ökologie, Individualisierung und Gesundheit eine neue Ära angebrochen. Die Natursehnsucht, der Wunsch nach individuell zugeschnittenen Angeboten, nach Freiheit und Unabhängigkeit, nach einzigartigen Erlebnissen usw. befeuern diese Art des Urlaubs.

Es hat nicht lange gedauert, bis sich in diesem Übernachtungssegment eine interessante Nische hervorgetan hat: das „Glamping”. Abgeleitet von „Glamorous Camping“ verbindet dieser (neue) Trend das Naturerlebnis des Campings mit dem Glamour und Komfort eines (Luxus-)Hotels.

Dem World Wide Web zufolge gibt es bereits zahlreiche attraktive “Glamping”-Angebote. Eine kleine Auswahl haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Honeyguide Tented Safari Camps, Manyeleti Reserve, SüdafrikaCanonici di San Marco, Mirano, Italien
Banyan Tree Al Wadi, Ras Al-Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate
Galapagos Safari Camp, Galapagos Islands, Ecuador
Granö Backasin, Granö, Schweden
Cresto Ranch at Dunton Hot Springs, Colorado, USA
Rodavento Boutique Hotel, Valle de Bravo, Mexiko
The Serai, Jaisalmer, Rajasthan, Indien
Longitude 131, Ayers Rock, Australien
Attrap’Rêves, Allauch, Frankreich


Ganze Bevölkerungsgruppen als Zielgruppen – eine neue Nische für Hotelkonzepte?

Der chinesische Immobilienentwickler Greenland und die spanische Hotelgruppe Meliá Hotels International sind ein Joint Venture eingegangen. Während Meliá nun mit seinen eigenen Marken in China schneller wachsen kann, eröffnete dieser Tage ein ehemaliges Tryp-Hotel der Meliá-Kette als erstes gemeinsames Produkt der neuen Kooperation in Frankfurt am Main: das „Qube” Hotel – das erste Hotel in Deutschland, das speziell auf asiatische Gäste ausgerichtet ist. Das Besondere an  dem „Qube“ in Frankfurt? Es gibt z.B. fließend Mandarin sprechende Mitarbeiter, Speisekarten und Stadtpläne in chinesischer Sprache, ein chinesisches Gastronomieangebot und asiatische Kreditkarten wie JCB und CUP werden akzeptiert.

Hat sich da eine neue Nische für ein Hotelprodukt aufgetan – können ganze Bevölkerungsgruppen wirklich als Zielgruppen herhalten?
Warum nicht!

Vielleicht bilden z.B. auch muslimische Reisende die Zielgruppe für ein – zumindest im westlichen Europa – neues  Nischenprodukt. BBC News hat hierzu im letzten Jahr einen lesenswerten Artikel herausgebracht. Demnach gibt es derzeit weltweit rund 1,8 Mrd. Muslime, bis 2025 soll diese Gruppe etwa knapp ein Drittel der Weltbevölkerung ausmachen. Und laut Bericht verreisen Muslime gern in größeren Familiengruppen, buchen längere Aufenthalte und verfügen über ein hohes Budget. In 2011 gab diese Bevölkerungsgruppe rund 102 Mrd. Euro auf ihren Reisen aus. Für 2020 wird die Summe bereits auf 156 Mrd. Euro geschätzt. Zum Vergleich: In Deutschland wurde in 2011 durch alle Tages- und Übernachtungstouristen ein Gesamtbruttoumsatz in Höhe von knapp 280 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Bisher gehören zu den favorisierten Reisedestinationen der Muslime die islamisch geprägten Länder wie z.B. Ägypten, Malaysia und die Türkei – denn nur hier scheint es derzeit ein ihrer Religion entsprechendes Halal-Angebot zu geben. Damit sind z.B. ein Halal-Essensangebot, getrennte SPA-Bereiche für Männer und Frauen, keine Erotik-Filme im Entertainment-System, Ramadan-Packages, Hinweise für die Lage von Mekka zum Beten, etc. gemeint. (Anregungen, auf welche Besonderheiten es ansonsten noch ankommen könnte, findet man z.B. hier: „Crescent Rating – Your halal friendly hotels“).
In 2012 machten Gäste aus den islamischen Ländern wie den arabischen Golfstaaten sowie verschiedenen afrikanischen und asiatischen Ländern übrigens lediglich einen Anteil von nicht einmal 1% an den 407 Mio. Übernachtungen in Deutschland aus.  Da ist sicher noch Steigerungspotential vorhanden…


Spieglein, Spieglein an der Wand…wer ist das schönste Hotel im ganzen Land – oder in diesem Fall: in Europa?

Nein, einen solchen Spiegel haben wir noch nicht gefunden. Brauchen wir auch nicht. Denn es gibt ja zum Glück die “Geo Saison”. Einmal im Jahr sorgt das renommierte Reisemagazin mit der Ausgabe “Die 100 schönsten Hotels in Europa” bei seinen Lesern für akutes Fernweh und viele „Ahhh“- und „Ohhh“-Momente.

Die “Geo Saison” hat übrigens auch keinen Spiegel, dafür aber 31 internationale Tourismus-, Design- und Medienfachleute (“vom Tourismusmanager bis zur Bloggerin”), die sicher keinen großen Widerstand geleistet haben, Teil der Jury zu werden. Die Beurteilung fiel selbstredend “hemmungslos subjektiv” aus, aber darum ging es ja auch: Welches Hotel würde man seinen Freunden empfehlen? Aufgestellt wurden schließlich die 100 besten Hotels in 20 Ländern Europas, verteilt auf zehn Kategorien.

Wer das ausführliche Ranking einsehen und schon einmal die nächste Reise planen will, sollte schnell zum Kiosk laufen und sich die Februar-Ausgabe der “Geo Saison” sichern (geht übrigens auch online!).

Einen kleinen Vorgeschmack und die Gewinner der einzelnen Kategorien finden Sie hier:

P.S.: Gern geschehen!

“Strand”: Amanruya Resort (Bodrum, TR)
“Design”: Hotel Topazz (A)

“Luxus”: Baur au Lac (Zürich, CH)
“Berg”: Vigilius Mountain Resort (Lana, Südtirol, I)
“Wellness”: Victoria Jungfrau Grand Hotel & Spa (Interlaken, CH)
“Außer Konkurrenz”: Hüttenpalast (Berlin, D)

“Land”: La Residencia (Deiá, Mallorca, E)
“Unter 100 €”: Superbude (Hamburg, D)
“Food”: Traube Tonbach (Baiersbronn, D)
“City”: 25hours HafenCity (Hamburg, D)

 

“Ready for take-off” nach einer Nacht in einer Boeing 747

Das Flughafen-Debakel BER, die Boeing 787 Dreamliner-Pannenserie… Wer will da schon noch fliegen? Als Kontrastprogramm zu all den Negativschlagzeilen, wäre es doch toll, auch mal wieder etwas Angenehmes über Flugzeuge & Co. zu lesen. Etwas, das Sie positiv auf Ihre nächste Flugreise einstimmt.

Dürfen wir vorstellen: das „Jumbo Stay“ in der Nähe von Stockholm, das erste „Jumbo Hostel der Welt“.
Dabei ist mit „Jumbo“ eine ausgediente Boeing 747, Baujahr 1976, gemeint, die sogar mal zur legendären Pan Am-Flotte gehörte und schließlich ihre finale Destination am Flughafen Stockholm-Arlanda erreicht hat.

Sie konnten noch nie richtig gut auf den engen Sitzen im Flieger schlafen? Keine Bange. Der Käufer der Boeing 747, Oscar Diös, ließ natürlich die 450 Sitze herausnehmen und richtete das Flugzeug komplett neu als Hostel ein. Mit richtigen Betten, versteht sich. Davon hat das „Jumbo Stay“ 76 in 27 Zimmern, darunter Gemeinschaftszimmer für bis zu vier Personen, Doppel- oder Einzelzimmer, aber auch eine „Blackbox-Suite“ und eine Luxussuite im umgebauten Cockpit mit Panoramablick auf den Flughafen. Der Gast findet alle üblichen Annehmlichkeiten wie Radio, Fernseher, Fön, Bügeleisen und Bügelbrett, WLAN-Internetzugang vor. Je nach Kategorie verfügt das Zimmer über ein eigenes oder ein Gemeinschaftsbad.  Von manchen Räumen kann sogar eine Aussichtsplattform auf der linken Tragfläche betreten werden. Doch damit nicht genug – denn so eine 747 ist schließlich ziemlich groß. Es gibt auch ein Café, eine Bar, ein Pub, ein Restaurant, einen Konferenzraum für bis zu acht Personen, einen Zeitungskiosk und einen Kinderspielplatz.  Und durch die 24h-Rezeption ist auch eine späte Anreise kein Problem.

Mit einem kostenlosen Shuttle-Service gelangt der Gast dann am nächsten Morgen zum Flughafen-Terminal, wo er ausgeschlafen und erholt seine tatsächliche Reise in Angriff nehmen kann.

Na, wenn das keine gute Einstimmung auf eine Flugreise ist.

Dieser Tage feierte das „Jumbo Stay“ bereits seinen vierten Geburtstag. Wir sagen „Grattis på födelsedagen“!

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“Das mieseste Hotel der Welt”

In der Regel stellen wir Ihnen im hcb blog gerne außergewöhnliche Hotels mit besonderem Design und/oder beeindruckendem Konzept vor. Auf unserer Suche nach Inspiration sind wir vor Kurzem über etwas…nunja, mal ganz anderes gestolpert…

In Zeiten, in denen Design und Qualität als unerlässliche Faktoren gelten, um als Hotelbetrieb auf dem hart umkämpften Markt ein Stück vom Kuchen zu ergattern, erregte dieses Hotel mit gänzlich anderer Strategie unsere Aufmerksamkeit: Das “Hans Brinker Budget Hotel” wirbt damit, die wohl schlechteste Herberge der Welt zu sein.

Es ist “nicht nur billig – es ist zudem auch das schmutzigste, kälteste und am spärlichsten beleuchtete Hostel in ganz Amsterdam” – so ist es zumindest auf der hoteleigenen Homepage zu lesen. Statt für nötige Reparaturen viel Geld auszugeben, hat der Eigentümer offenbar aus der Not eine “Tugend” gemacht und stellt die vorhandenen Mängel in seiner Kommunikation nach außen bewusst hervor. Da ist die Rede von “rostigen Betten”, einer “spärlich beleuchteten Kellerbar”, einem Fahrstuhl, der “inzwischen nicht mehr ganz so oft stecken bleibt”.

Interessant ist auch die Herangehensweise an den Nachhaltigkeitsgedanken. Das “Hans Brinker Budget Hotel” rühmt sich damit, ganz besonders umweltfreundlich zu sein, weil es keine Energie verschwendet – schließlich würde der Staubsauger kaum benutzt, die meisten Glühbirnen funktionierten eh nicht und die Handtücher würden angeblich nur lauhwarm gewaschen!

Absoluter Pluspunkt des Hauses scheint aber die zentrale Lage zu sein, für die so mancher Amsterdam-Tourist Einbußen in Ausstattung und Qualität in Kauf nimmt. Die Bewertungen zum “Hans Brinker Budget Hotel” fallen unterschiedlich aus. Manche sind freudig überrascht, dass es doch Matratzen gibt, andere lassen sich darüber aus, dass im Bett Haare des vorigen Gastes zu finden sind. Aber egal, wie die Bewertung ausfällt, für das “mieseste Hotel der Welt” dürfte jede eine gute Werbung sein.

Eine ganz andere Art der Nischen-Besetzung: das Hans Brinker Budget Hotel in Amsterdam.

Morgans, Clift, Mondrian, Delano, Hudson … schon mal gehört?

Und wie sieht es mit dem Namen Ian Schrager aus?

Ja, genau – das ist der, der mit Steve Rubell zusammen Ende der 70er Jahre das legendäre „Studio 54“ in NYC betrieben hat. Die meisten wissen es sicher: Die beiden haben nicht nur ein Händchen für Nachtclubs.

Und jetzt raten Sie mal, wofür die Namen in der Überschrift stehen…

1984 ging mit dem „Morgans“ in New York das erste Hotel von Schrager und Rubell an den Start und führte damit Schragers Boutique Lifestyle Konzept am Markt ein – erschwinglicher Luxus in einem stylischen, anspruchsvollen Ambiente. Es wurde ein so großer Erfolg, dass Schrager und Rubell 1987 mit dem Royalton Hotel und 1990 mit dem Paramount Hotel gleich zwei weitere Häuser in NYC eröffneten. Das Erfolgsrezept dieser Häuser schien insbesondere auch auf dem sogenannten „Lobby Socializing“ zu beruhen, das die Hotellobby zu einem neuartigen Community-Treffpunkt für Gäste und New Yorker gleichermaßen machte.

Es heißt, Ian Schrager hätte die Hotelwelt damit revolutioniert. Nicht nur deshalb fanden wir, dass die Morgans Hotels auf jeden Fall einen Blogeintrag wert wären.

Die Gruppe umfasst mittlerweile zwölf Hotels in den USA und in London. Ein neues Delano Hotel soll demnächst in Marrakesch entstehen.

2005 verkaufte Ian Schrager übrigens die Morgans Hotel Group und gründete die Ian Schrager Company, welche Hotels, Wohn- und Mixed-Use-Projekte besitzt, entwickelt und managt.

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